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Die amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) empfiehlt Helfern und Reisenden verschiedene Impfungen, die für den Aufenthalt auf Haiti, vor allem wegen der schlechten hygienischen Bedingungen und dem erhöhten Infektionsrisiko nach dem Erdbeben, entsprechend der gegenwärtigen Situation notwendig sind.
Demnach sollten Helfer gegen Masern, Mumps und Röteln, Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie und Keuchhusten sowie weitere Infektionskrankheiten wie Kinderlähmung, saisonale und Schweinegrippe sowie Windpocken geimpft sein. Besonders wichtig ist eine möglichst nicht so lange zurückliegende Impfung gegen Tetanus.
Darüber hinaus empfohlen werden Impfungen gegen Hepatitis A und B sowie Typhus und Tollwut. Oft ist es nicht möglich, vor der Abreise alle Impfungen vorzunehmen, die für einen vollständigen Immunschutz notwendig sind. Doch bietet z.B. die erste Impfung gegen die durch Viren ausgelöste Leberentzündung Hepatitis A gesunden Personen kurzfristig Schutz. Um auf lange Sicht vor der Hepatits A gefeit zu sein, sollte nach sechs bis 18 Monaten eine zweite Impfung folgen.
Weiterhin gibt die Behörde Tipps, um sich vor Erkrankungen wie Malaria oder Tuberkulose zu schützen. So sollten die Helfer u.a. daran denken, Antimalaria-Medikamente regelmäßig einzunehmen. Aber auch Insektenschutzmittel, das Tragen von langen Hosen oder langärmeligen T-Shirts, Moskitonetze können Insektenstichen und damit Malaria oder anderen durch Insekten übertragenen Krankheiten effektiv vorbeugen.
Diese Maßnahmen entsprechen dem gegenwärtigen Stand der Entwicklungen auf Haiti. Die CDC wollen die Lage weiterhin beobachten und gegebenenfalls weitere Impfempfehlungen aussprechen, sollte sich die Situation verändern.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf den Webseiten der Centers for Disease Control and Prevention.
Quelle: Nach Information der Centers for Disease Control and Prevention, Januar 2010
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