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12.02.2010

Verbesserter Impfschutz bei Krankenhausangestellten in den USA

Jedes Jahr im Frühherbst werden Ältere aufgerufen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Eine Impfung, die sich aber auch für Angestellte im Gesundheitswesen lohnt, die sich damit selbst und auch ihre Patienten schützen. Doch nutzt das Fachpersonal die Impfung? Dieser Frage gingen US-amerikanische Forscher nach.

Die Wissenschaftler analysierten die Impfraten der ungefähr 26.000 Angestellten (Zahl von 2007) einer gemeinnützigen Gesundheitsorganisation in den USA - BJC HealthCare - über einen Zeitraum von zehn Jahren. Der Organisation sind 13 Krankenhäuser angeschlossen.

1997 betrug die Impfrate noch 45 Prozent, 2006 nahmen dagegen bereits 54 Prozent des Personals die Möglichkeit des Grippeschutzes in Anspruch. 2007 waren es 72 Prozent der Angestellten, die sich gegen Grippe impfen ließen. In fünf BJC-HealthCare-Krankenhäusern lag der Anteil der Geimpften am Ende der Studie sogar über dem eigentlich angestrebten Wert von 80 Prozent.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden verschiedene Maßnahme ergriffen. Dazu gehörte z.B. die 2007 eingeführte Strategie, Mitarbeiter bei Ablehnung der Impfung eine Erklärung unterschreiben zu lassen. Falsche Vorstellungen der Angestellten über die Impfung sowie fehlende Unterstützung durch die Vorgesetzten konnten die Forscher als größte Hemmnisse für eine Impfung identifizieren.

Quelle: Nach Information der Fachzeitschrift „Infection control and hospital epidemiology", März 2010


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